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„Atmungsaktiver“ Straßenbelag: Wie durchlässiger Beton die städtische Ökologie verändert.

Durchlässiger Beton

Inmitten des Großstadttrubels und des Betondschungels vollzieht sich eine stille „Bodenrevolution“. Während der Regenzeit plagen Probleme wie Überschwemmungen und überflutete Straßen oft den Alltag der Bürger. Nun nutzt ein neuer Baustoff namens „atmungsaktiver“ – durchlässiger – Beton seine herausragenden ökologischen Eigenschaften und findet zunehmend Anwendung – von Gehwegen und Parks bis hin zu größeren Flächen. Er bietet innovative Lösungen für den Bau von „Schwammstädten“ und verbessert so die Lebensqualität.

Durchlässiger Beton

Verabschieden Sie sich vom „Meerblick“ und der Bürgersteig kann „Wasser trinken“.

Durchlässiger Beton, auch bekannt als poröser Beton, zeichnet sich durch seine einzigartige innere Struktur aus. Im Gegensatz zu herkömmlichem Beton enthält er wenig bis gar keine feinen Zuschlagstoffe (wie Sand) und besteht aus einer dünnen Zementschicht, die die Oberfläche grober Zuschlagstoffe bedeckt. Dadurch entstehen zahlreiche gleichmäßig verteilte, wabenartige und miteinander verbundene Poren. Diese Poren wirken wie unzählige winzige „Strohhalme“ und verleihen dem Belag eine hervorragende Wasserdurchlässigkeit.
Laut einschlägigen Studien kann hochwertiger, wasserdurchlässiger Beton eine Wasserdurchlässigkeit von 31–52 Litern pro Stunde und Quadratmeter aufweisen – deutlich mehr als die Versickerungsrate bei normalem Regen. Nehmen wir beispielsweise die Jiang Gaogang Straße in Taizhou, Provinz Jiangsu. Die dort eingesetzte Technologie für wasserdurchlässigen Belag erreicht einen Wasserinfiltrationskoeffizienten von bis zu 5165 Millilitern pro Minute. Das entspricht dem „Trinken“ von zehn 500-Milliliter-Flaschen Mineralwasser pro Minute. Die Wasserdurchlässigkeit ist mehr als zehnmal so hoch wie bei herkömmlichem Asphalt. Das bedeutet, dass selbst plötzlicher Starkregen schnell im Boden versickern kann. Dadurch wird das städtische Entwässerungssystem effektiv entlastet und die peinliche Situation, bei Regen das Meer unter Wasser zu sehen, gehört der Vergangenheit an.

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Die ökologischen Vorteile übertreffen die Erwartungen bei Weitem.

Der Wert von durchlässigem Beton geht weit über die Entwässerung hinaus. Seine ökologischen Vorteile sind vielfältig und verändern das Verhältnis zwischen Städten und Natur.

  • Grundwasserauffüllung und Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts:

Regenwasser sickert direkt durch den durchlässigen Belag und trägt so effektiv zur Auffüllung des Grundwasserspiegels und zur Stabilisierung des Grundwasserspiegels bei. Dies ist von großer Bedeutung, um das Problem der übermäßigen Grundwasserentnahme in einigen Gebieten zu mindern.

  • Minderung des Hitzeinseleffekts und Senkung der Oberflächentemperatur:

Durch seine poröse Struktur verringert sich die Wärmespeicherkapazität des Materials, und die einzigartigen Poren leiten niedrigere Untergrundtemperaturen an die Oberfläche. Studien haben gezeigt, dass Gehwege aus durchlässigem Beton im Sommer eine um 5–12 °C niedrigere Oberflächentemperatur aufweisen können als herkömmliche Beläge. Dies mildert den städtischen Wärmeinseleffekt und sorgt für ein angenehmeres Geherlebnis.

  • Geräuschreduzierung und Rutschfestigkeit für mehr Reisesicherheit:

Die poröse Struktur absorbiert den durch Fahrzeugbewegungen entstehenden Lärm und reduziert ihn typischerweise um 3–5 Dezibel. Gleichzeitig ist die Oberfläche rau und rutschfest, wodurch die Sicherheit von Fußgängern und Fahrzeugen auch bei Regenwetter gewährleistet wird.

  • Wasserqualität reinigen und Umwelt verbessern:

Während des Versickerungsprozesses kann die Porenstruktur des durchlässigen Betons einige Verunreinigungen und Schadstoffe im Regenwasser herausfiltern und so zur Verbesserung der Qualität des versickernden Regenwassers beitragen.

Abfall in Ressourcen verwandeln – Technologie für umweltfreundliches Recycling

Der grüne Entwicklungspfad von durchlässigem Beton liegt nicht nur in seinen ökologischen Vorteilen während der Nutzung, sondern auch in der Innovation seiner Rohstoffquellen. Immer mehr Unternehmen und Forschungseinrichtungen erforschen die Verwendung fester Abfallstoffe wie Bau-, Forst- und Stahlschlacke zur Herstellung von durchlässigem Beton und verwirklichen so das Kreislaufwirtschaftsmodell der „Abfallverwertung“.

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Veröffentlichungsdatum: 20. April 2026